Zwischen Himmel und Hölle – Deutsche Salafisten gegen Mouhanad Khorchide

Als am vergangenen Donnerstag Mouhanad Khorchide, Professor für Religionspädagogik an der Universität Münster, den Bundespräsidenten Joachim Gauck zu einem Besuch am Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) empfing, da schien es fast so, als sei nun endlich der ideale Kandidat für die Ausbildung der künftigen Lehrer des islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen gefunden. Diesen Posten hatte Khorchide im Juli 2010 angetreten, nachdem sein Vorgänger Sven Kalisch, wegen dessen umstrittener Infragestellung der Existenz des Propheten Muhammad, von der Lehrerausbildung entbunden wurde. Doch der Schein trügte. Nur wenige hundert Meter von dem Ort entfernt, an dem sich der Bundespräsident mit dem liberalen Reformtheologen Khorchide traf, machten dessen Kritiker mobil.

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